Angebote Nach Absprache zu Spiritualität und Liturgie

Spirituelle Tage/Zeiten/Räume – Möglichkeiten individueller Gestaltung

Glauben – mein eigener Glaube – Begegnungen mit Gott – Sprechen mit Gott – Beten

Zeit/Tag in der Kirche

Ich wähle eine Kirche – am Ort, an dem ich lebe oder woanders (Wallfahrtskirche, Dom….)

  • Ankommen – langsame Schritte in und durch den Kirchenraum, nicht zu schnell – das eigene Tempo finden (braucht manchmal Zeit, weil wir vom Alltag her auf bestimmte Tempi „getrimmt“ sind…) Wichtig ist immer, bei jedem folgenden Schritt: Zeit lassen.
  • Einen Ort finden, an dem ich mich setzen will. Still werden. Bewußt den Alltag hinter mir lassen. Einige Minuten in Stille sein.
  • Schauen. Wahrnehmen: der Raum. Die Architektur. Bilder. Skulpturen. … Zeit lassen.
  • Fühlen: was bewirkt das in mir? – Gefühle wahrnehmen
  • Bleibe ich bei einem Bild/Skulptur… hängen? Warum? – Zeit lassen.
  • Eine Zeit der Stille halten.
  • Wie ist das mit dem Glauben in meinem Leben? Welchen Raum nimmt er ein ?
  • Welche Fragen beschäftigen mich vielleicht ?
  • Wer ist Gott in meinem Leben? Welche Geschichte habe ich mit ihm?
  • Kann ich mit ihm sprechen? Wie? Was?

(Diese Anregungen sind völlig flexibel zu hören. Das, was in mir auftaucht an Erinnerung (jeder Art), auch an Gefühlen, an Fragen, an Auseinandersetzungen, an Sehnsüchten (ebenso: jeder Art – jede/r hat Sehnsüchte in seinem/ihrem Leben…) – all das nehme ich wahr, lasse es wirken und schaue aufmerksam, welchen Weg meine Gedanken nehmen – und ob ich eine Weise, eine Form finde, über sie mit Gott zu reden – zu beten :

  • Einfach im Schweigen, sitzend – stehend – gehend – kniend, bringe ich etwas ins Wort, fällt mir ein Lied ein…

Wieviel Zeit ich für welchen Schritt nehme/brauche, kann völlig individuell gestaltet werden. D.h., ich kann einen halben Tag für einen solchen Weg planen, aber auch einen ganzen Tag (halber Tag: ca. 3 Zeitstunden / ganzer Tag: ca. 6 Zeitstunden).

Je nachdem, welchen Kirchenraum ich wähle (evtl. eine größere Kirche, ein Münster, einen Dom…), kann ich auch den Weg dahin schon mit einbeziehen: Mich bewußt auf den Weg machen – einen Text wählen (zur Besinnung, zum Still-werden, ein biblischer Text…) –

Zum Schluß der Zeit/des Tages Zeit für Notizen (sofern ich diese nicht schon begleitend formuliere…): was nehme ich mit aus diesem Tag – hat sich etwas verändert – was – wie …

Ein Pilgertag – einen Pilgertag gestalten

Einen Tag bewußt gestalten als „Ich gehe einen Weg und komme ins Gespräch – mit mir bzw. meinem Leben, mit einer aktuellen Frage (meines Lebens, meines Glaubens) – mit Gott.

Wegstück eines klassischen Pilgerwegs (Jakobs-Weg, Martins-Weg, Franziskus-Weg….)

Weg durch Wald – Bäume als Sinnbilder des Lebens anschauen, auf mich wirken lassen…

Das Gehen als geistliche Übung – gehen und beten – Allein gehen – schweigend (Wegstrecken im Schweigen) – gemeinsam gehen (gemeinsam schweigen – in Austausch kommen…) –

Mit einer Bibelstelle pilgern gehen.

Am Abend vorher eine Bibelstelle wählen.

Tag gestalten:

  • Losgehen – Still werden – bei mir selber ankommen –
  • Innehalten – Schriftstelle lesen – still werden – nachhören – Schriftstelle nochmal lesen: welches Wort, welcher Vers kommt mir besonders entgegen ?
  • Weitergehen: ich wiederhole das Wort/den Vers immer wieder…
  • Innehalten: welche Gedanken/Gefühle beschäftigen mich?
  • Weitergehen: das Wort/den Vers wiederholen…
  • Pausen machen! – Auch in meinen Gedanken….
  • Weitergehen: evtl. die ganze Schriftstelle lesen – welches Wort/welcher Vers?
  • Notizen machen. – Am Schluß des Tages: was nehme ich mit aus diesem Tag?

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Für Textimpulse bzw. Anregungen zur Gestaltung solcher Tage : googeln Pilgerweg, Wallfahrt…

Müller, Peter: Meinem Leben Richtung geben. Pilgern im Alltag. Münsterschwarzach 2017

Breitenbach, Roland: Pilgern. Den eigenen Weg finden. Freiburg 2009

Bischof, R./Gaspari, K.: Das kleine Buch zum Pilgern. Texte und Impulse für achtsames Gehen. Innsbruck 2005

Wild, Peter: Wer langsam geht, geht weit. Alternativen zur Überholspur. Ostfildern 2011

Ein geistliches Buch (eigener Wahl) lesen. – lesen – reflektieren – innehalten – beten

Beispiele:

Lohfink, Gerhard: Beten schenkt Heimat. Theologie und Praxis des christlichen Gebets. Freiburg 2010

Martini, Carlo M.: Aus dem Herzen handeln. Christliche Lebenspraxis nach dem Matthäus-Evangelium. Freiburg 1996

Martini, Carlo M.: Dein Wort, Herr, verschlang ich. Mit Jeremia auf dem Weg der Hoffnung. Freiburg 1994

de Mello, Anthony: Von Gott berührt. Die Kraft des Gebetes. Freiburg 1992

de Mello, Anthony: Gott suchen in allen Dingen. Die Spiritualität des Ignatius v. Loyola.

Merton, Thomas: Berg der sieben Stufen.

Nouwen, Henri: Christi Weg nach unten. Eine Spiritualität für unsere Zeit. Freiburg 2009

Nouwen, Henri: Die innere Stimme der Liebe. Aus der Tiefe der Angst zu neuem Vertrauen. Freiburg 1997

Dyckhoff, Peter: Das Ruhegebet

Dyckhoff, Peter: Die leise Sprache Gottes. Geistlich leben nach Johannes v. Avila.

und etliche weitere: Gehen Sie selbst auf die Suche!

Diese Buchangaben sind nur einige wenige Beispiele! Gemessen an der Flut spiritueller Literatur der letzten Jahre. – Ich lade ein, sich auf eine eigene Suche zu begeben. Dabei sollten es – im Kontext der Studienbegleitung bzw. der Anerkennung solcher Lektüre und Auseinandersetzung als „spirituelle Tage/die eigene Spiritualität entdecken und finden“ – Bücher sein, die die christliche/biblische Spiritualität behandeln.

Ein Tag mit der Bibel (zuhause oder unterwegs – mit Station in einer Kirche…?)

Eine Schriftstelle wählen. – wiederholend lesen. – Was löst die Stelle/ein Vers/ ein

Wort… in mir aus? – Zeit der Stille. – Wiederholt lesen. – Verändert sich etwas? –

Mit der Schriftstelle – resp. mit Gott / Jesus ins Gespräch kommen „wie mit einem Freund“ (! Teresa v. Avila).

Ein Tag mit den Psalmen/einem Psalm

Vormittags: Ich suche mir einen Psalm aus dem „Buch der Psalmen“. Ich beschäftige mich mit ihm. Lese ihn – mehrmals. Suche meinen Vers darin. –

Nachmittags: Ich gehe mit „meinem Psalm“ in die Natur. Nehme ein Wort, einen Vers… in besonderer Weise mit. – Ich schreibe meinen eigenen Psalm. Ein Psalmgebet mit meinen Worten.

Ein Tag ganz in Stille / im Schweigen

Ein Tag mit Gott (mit allem, was der Geist Gottes so eingibt, wohin er mich führt…) – womöglich führt mich das zur Frage: wer ist denn dieser Heilige Geist (Erinnerung an meine Zeit der Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung?) – wie erlebe/spüre ich diesen Geist in meinem Leben? – wohin/woraufhin/zu wem führt er mich – Heute ? – In wem kommt er mir entgegen?

Ein Tag mit einer Glaubensfrage – die mich (besonders) beschäftigt….

Grundsätzlich ist hinsichtlich der Gestaltung „Spiritueller Tage im Rahmen der Entwicklung der eigenen Spiritualität“ großer Freiraum gegeben und je eigenen Ideen die Türen offen.

Der eigenen Kreativität sind alle Türen offen…

Eine weitere Möglichkeit, besonders die heute angebrochene Österliche Bußzeit zu gestalten, finden Sie, wenn Sie die Homepage der „Franziskanerinnen von Gengenbach“ aufsuchen.

Dort erhalten Sie Anleitungen durch diese Zeit der „Heiligen 40 Tage“ – Leben aus dem täglichen Evangelientext und (wöchentliche) Impulse zur Betrachtung aus der neuen Enzyklika „Fratelli Tutti“ von Papst Franziskus.

Außerdem finden Sie gerade zu dieser besonderen Zeit eine Vielfalt von Angeboten im Internet.

Schauen Sie unter den Stichwörtern:

Online-Exerzitien in der Fastenzeit

Besinnungen in der Fastenzeit

u.a.

Bei Nachfragen/Klärungen/Vergewisserungen melden Sie sich bitte gerne bei mir!

Sabine.mueller@studienbegleitung-ph-heidelberg.de

(Ich lese die E-Mails regelmäßig und mehrmals am Tag!)

Spirituelle Tage in Rom – diese müssen leider abgesagt werden!

Wir werden die Stadt Rom spirituell erkunden, an vielen Stätten Roms Aufenthalte haben für stille Zeiten, mit Impulsen – für eine einmal etwas andere Sicht dieser Stadt. Wir wohnen im Gästehaus „Casa Maria Immacolata“ (Stadtteil Prati, nahe der Vatikanstadt).

Kosten: ca.330 € für Unterkunft (Übernachtung/Frühstück) die Kosten werden seitens der Studienbegleitung bezuschusst. Um den Flug kümmert sich jede/r selbst.

Teilnehmer/innenzahl ist begrenzt.
Begleitung: Sabine Müller

(sind 4 Tage)

Salzburger Hochschulwoche 2020

Beachten Sie bitte den Link des Veranstalters bzgl. Veränderungen.

 

Thema: „Du musst Dein Ändern leben.“

 

Du musst dein Leben ändern. (R. M. Rilke) – hier bewußt mal umgedreht: lebe Dein Ändern! – Interdisziplinär betrachtet und bedacht, spirituell in Gebetszeiten und Gottesdiensten, kulturell begleitet durch die Salzburger Festspiele: eine Woche reich an Themen, Begegnungen, Erlebnissen, Erfahrungen wartet. Anfahrt nach Salzburg: am Sonntag, 02.08. Abends ist Gelegenheit zu einem Chor-Workshop (Gesang u. Spiritualität um 18.30 Uhr)

Die Kosten sind für Studierende sehr günstig: eine Woche Salzburg, Vorlesungen, Kolloquien, Seminare, Gebetszeiten, die schöne Stadt, Kultur…

Kosten: um die 100,-€ (für die Tagung, für Unterkunft und teilweise Verpflegung – günstiger geht’s nicht)

Bei Teilnahme (3 Tage max. werden als spirituelle Tage angerechnet – Beteiligung an den Gebetszeiten…) werden die Kosten bezuschusst seitens der Studienbegleitung.

Spiritueller Tag in der Kirche (5)

Die beiden großen Festkreise Weihnachts- und Osterfestkreis sind vorbei. Wie geht‘s weiter? Wie prägt all das mein Leben? Wie können Impulse daraus weiterklingen, mein Leben prägen, mich tragen in all den Herausforderungen des Alltags?

Die Tage müssen nicht im Zusammenhang besucht werden!

Werkstatt-Tag

Vertiefung spezifischer Themen (z.B. Lieder im RU…)

Spiritueller Tag in der Kirche (4)

Der Herr ist auferstanden. – Er ist wahrhaft auferstanden. Was bedeutet das? Was heißt das für mich, mein Leben? Verändert das etwas in meinem Leben, in der Welt?

Die Tage müssen nicht im Zusammenhang besucht werden!

Spiritueller Tag in der Kirche (3)

Fastenzeit. Wir bereiten uns vor auf das große Osterfest. Impulse zu biblischen Schwerpunktthemen in dieser Zeit, Überlegungen zum Umgang mit dieser Zeit… Wie gehe ich, wie gehen wir auf Ostern zu?

Die Tage müssen nicht im Zusammenhang besucht werden!

Liturgische Tag 1+2

Einführung, Grundlagen und Praxis

Die Liturgischen Tage beschäftigen sich mit Fragen: was ist Liturgie, warum feiern wir Liturgie, welche Elemente gibt es, welche setze ich wann und wie ein… Theologie, Spiritualität und Praxis der Liturgie kommen gleichermaßen in den Blick und wir tauschen uns über Erfahrungen aus.

Do: 16 – 20 Uhr

Fr: 13.30 – 18.30 Uhr

Mentorat Heidelberg